Legierung
 
Modellgusslegierungen gehen zunächst von einfachen Stelliten auf Kobalt-Chrom-Molybdän-Basis aus. Ein wohlkontrollierter geringer Kohlenstoffgehalt verleiht die definierte Federhärte und damit die funktionelle Brauchbarkeit. Eine hohe chemische und thermische Korrosionsbeständigkeit ist dieser Legierungsklasse ohnehin eigen. Sie erklärt die vielseitige Verwendung artverwandter Legierungen z.B. In der Medizin (künstliche Hüftgelenke) im Luftfahrtturbinenbau (Rolls Royce), zu militärtechnischen Zwecken und als Auftragsschweißwerkstoff. Später wird das Spektrum der Legierungsbestandteile durch Sondermetalle, wie Wolfram und Tantal, oder auch Halbmetalle, wie Stickstoff in metallischer Nitridbindung, ergänzt.

Die mechanischen Materialanforderungen für Gussklammern von mindestens 550 N/mm2 für die 0,2-%-Dehngrenze werden von Co-Modellgusslegierungen durchweg erreicht, meist sogar weit überschritten. Titan und Edelmetalllegierungen erreichen diese Mindestanforderungen nicht annähernd. Sie sind daher denkbar ungeeignet für Klammerprothesen und allenfalls für den therapeutischen Extremfall relevant.
 
 

 
 
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